CRITICAL DISTANCE

Taking Care

ongoing series

Vor dem Hintergrund von Überlegungen im Sinne eines Artist Empowerment in Zeiten der Pandemie stellt die erste Edition der Reihe „Critical Distance – Taking Care“, angedockt an den FREIRAUM, die gegenseitige Fürsorge und das Prinzip der Weitergabe in den Vordergrund. Drei Künstler*innen/Wissenschaftler*innen erhalten ein (Care-)Paket – auf Basis eines „Ur-Pakets“ umgepackt, neu sortiert oder ergänzt durch den jeweils vorausgegangenen Paketempfänger.

An unterschiedlichen Orten wird das Paket in Empfang genommen und vor laufender Kamera ausgepackt – betrachtet, bei Seite gelegt, ausgewählt, und in Sprache, Bewegung, Bild und (Fremd-)Texten auf den eigenen theoretischen Hintergrund, die eigene künstlerische und wissenschaftliche Praxis, aber auch persönliche Erfahrungen und Haltungen in und mit unserer Zeit bezogen. Im Set-Up der Zweierbegegnung Kamera – Künstler*in/Wissenschaftler*in entwickeln sich so intime Begegnungen mit den Objekt-Spuren der vorausgegangenen Paketadressaten. Ein fortdauernder Diskurs wird eröffnet, der internationale Begegnungen und Input auch in Zeiten eingeschränkter Reisemöglichkeiten erfahrbar machen soll, wenn im Weiteren Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen auf der ganzen Welt Paketadressaten werden. Der aus jedem Paketerhalt entstehende Input wird in Form 10 bis 20-minütiger Filme online gestellt.
Paketadressaten der ersten Edition von Taking Care sind die Publizistin und Wissenschaftlerin Jasamin Ulfat-Seddizquai (Universität Duisburg-Essen), der Bildende Künstler Volker Hermes und Ben J. Riepe.

Idee, Konzept, Künstlerische Leitung: Ben J. Riepe, Janine Blöß
Co-Konzeptuelle Kollaboration/Kommunikation: Nassrah-Alexia Denif
Gäste in Episoden 1-3: Volker Hermes, Jasamin Ulfat – Seddiqzai, Ben J. Riepe
Projektleitung: Robert Schulz
Kamera/Sound: Fabian Schulz
Schnitt/Untertitel: Lars Klostermann
Intro Musik: Misagh Azimi
Transkription: Kseniya Prytula, Marius Ledwig
Übersetzung: Julian Rybarski
Koordination: Izaskun Abrego

Gefördert von der Kunststiftung NRW im Rahmen des FREIRAUMs, interdisziplinärer Konzeptions- und Arbeitsort für die Künste. Das Projekt FREIRAUM wird ermöglicht durch die Förderung von TANZPAKT Stadt Land Bund, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, dem Kulturamt der Stadt Düsseldorf, der Kunststiftung NRW.

  • FREIRAUM

    TANZPAKT Stadt-Land-Bund

    kollaborativer Konzeptions- und Arbeitsort für die Künste

  • MEDO/ANGST Summer School

    Weltkunstzimmer Düsseldorf

    12 jun - 5 jul 2019

  • ARENA ARCTICA

    PACT Zollverein, Essen

    8 – 10 dez 2016