
"What about Connection?" - Schule des Erlebens
in Wuppertal und Düsseldorf
november 2026
Von Donnerstag, 5. bis Sonntag, 8. November 2026 findet die vierte Ausgabe der Schule des Erlebens statt. Die Veranstaltungsreihe, entwickelt von dem Choreografen und Tänzers Ben J. Riepe und Team, führt Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und somatischer Praxis zu verschiedenen Fragestellungen zusammen.Der diesjährige Leitgedanke „What about Connection?“ stellt Möglichkeiten von Verbindung, Verbundenheit, Annäherung und Zugehörigkeit in das Zentrum.
In einer Zeit, die von Beschleunigung, Digitalisierung und Vereinzelung gekennzeichnet ist, sind wir gleichzeitig so stark miteinander vernetzt wie nie zuvor. Und doch erleben viele Menschen Einsamkeit, Entfremdung und den Verlust von Gemeinschaft. Die Schule des Erlebens 2026 – What about Connection?nimmt diese Spannung zum Ausgangspunkt und fragt: Wie entsteht Verbindung und was brauchen wir, um uns mit anderen, mit uns selbst und mit unserer Umwelt verbunden zu fühlen? Wie kann Gemeinschaft erfahrbar werden, ohne dabei Unterschiede aufzulösen? Im Mittelpunkt steht dabei der Körper als Ort von Beziehung.
Geplant sind Impulsvorträge, ein künstlerischer Schwerpunkt mit Performance, Tanz und Konzert sowie verschiedene Begegnungsangebote. Das künstlerische Programm umfasst die Performance „Holy Shit“ von Ben J. Riepe, ein partizipatives Tanzprojekt von Patricia Carolin Mai, Choreografin und Erforscherin von Bewegung als somatische, ermutigende Praxis, weiterhin ein Konzert der Komponistin und Kontrabassistin Bára Gísladóttir und ein Chorprojekt von Ari Benjamin Meyers, Künstler und aktuell Vertretungsprofessor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Zu den Gästen des Theorie-Parcours zählen unter anderem der Musikwissenschaftler Bernd Brabec de Mori, spezialisiert auf die Ethnomusikologie Amazoniens sowie Musik und Heilung. Im Wechselspiel mit Begegnungsformaten, die über Tanz, Gesang, Musik und Rituale Gemeinschaft körperlich erfahrbar machen, verbinden sich die einzelnen Programmpunkte zu einer „Choreografie des Erlebens“.
Die Schule des Erlebens wendet sich sowohl an Studierende aus sieben Fachbereichen an fünf NRW-Hochschulen im Rahmen des „Campus“ als auch an eine breite Öffentlichkeit. Der „Campus“ versteht sich als geschlossene Veranstaltung.
Seit der ersten Ausgabe der Schule des Erlebens ist der FREIRAUM im Herzen von Düsseldorf ein zentraler Ort der Veranstaltung. Weitere Orte für 2026 in Wuppertal und Düsseldorf werden noch bekannt gegeben.
Die Schule des Erlebens als interdisziplinäres Modellformat von Ben J. Riepe und Team stellt die Beschäftigung mit neuen Zugängen zu Lernen in den Vordergrund.
Das Zusammenkommen wissenschaftlicher, künstlerischer und somatischer Disziplinen, Praktiken und Perspektiven in vielstimmigen Veranstaltungen zielt auf ein umfassendes Erleben. Im Mittelpunkt steht ein sowohl kognitives als auch physisch-sinnliches Verständnis. Die vorherigen Ausgaben der Schule des Erlebens mit über 250 Studierenden und mehreren hundert Besucher*innen fragten nach den Themenfeldern„What about the Body?“ (2021), „What about the Senses?“ (2022) und „What about Reality?“ (2025).
Das vollständige Programm und die Orte werden in Kürze veröffentlicht.
Beteiligte Hochschulen und Fachbereiche 2026:
- Institut für Kunstgeschichte / Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Timo Skrandies)
- Institut für Philosophie / Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Markus Schrenk)
- Institut für Medien- und Kulturwissenschaft / Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Maren Butte)
- Szene & Intimitätskoordination am Institut für Musik und Medien / Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Jun. Prof. Hanna Werth)
- Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) / Hochschule für Musik und Tanz Köln (Dr. Johanna Hörmann)
- Institut für Theaterwissenschaft / Szenische Forschung / Ruhr-Universität Bochum (Dr. Robin Junicke)
- Institut für Zeitgenössischen Tanz / Folkwang Universität der Künste Essen (Prof. Dr. Stephan Brinkmann)
Eine Veranstaltung von Ben J. Riepe, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit den beteiligten Orten in Wuppertal und Düsseldorf.
Foto: c Michal Ramus